Donnerstag, 10. September 2015

Boa ist das beige hier!

Unser erster Eindruck von Las Vegas? Beige!

Na gut, ist ja auch eine Wüstenstadt.
Nachdem wir im dunkeln den Greyhoundbus verlassen hatten und die Sonne langsam aufging, machten wir uns auf den Weg zu unserer Unterkunft. Ein bisschen mulmig war uns schon. Irgendwie war die Stadt doch noch ganz schön verschlafen und kaum etwas los. Zumindest da wo wir uns befanden. Das größte Problem war aber garnicht die Unterkunft zu finden, sondern den Besitzer zu erreichen. Abgemacht war, dass wir aufgrund unserer frühen Anreise schon etwas eher in das Zimmer konnten, doch es war niemand da. So standen wir vor einer verschlossenen Apartmentanlage. Müde und mit fast leeren Handyakkus. Irgendwann öffnete sich dann doch die Tür vom Büro und uns begrüßte eine Frau, auf die wir letzendlich gewartet hatten. Eincheckzeit wäre erst später sagte sie. Ob wir das abgemacht hätten mit dem früheren Einchecken, fragte sie. Nein, GARNICHT-.-
Nett war die Dame ja schon, aber nach der Nummer empfanden wir nur schwer Sympathie für sie. Sie fühte uns zu unserem kleinen Apartement samt Küche und Bad.
Später brachte sie noch ein paar Dinge wie Töpfe und Handtücher vorbei. Als wir dann uns auf dem Weg zum Supermarkt machten stand schon ein weiterer Gast vor der Tür. Ebenfalls ein Deutscher und etwas schräg. Er kam dann auch nochmal bei uns vorbei und wir unterhielten uns ein wenig.
Und nein, wir sind nicht reich nur weil wir einmal um den Globus gereist sind haha.














































Wir hatten viel Zeit in Las Vegas. Drei Tage hätten locker gereicht, aber aus planmäßigen Gründen blieben wir länger dort. Genug Zeit also, einmal den ganzen Strip rauf und runter zu laufen ( und den Weg dahin). Himmel, waren wir fertig danach. Aber es hatte sich gelohnt. Während im Rest der Stadt meistens tote Hose ist, wimmelt es dort nur so von Menschen. Viele Touristen, aber auch welche denen man lieber aus den Weg geht.

Nachdem für die letzten zwei Nächte in eine andere Unterkunft umgezogen sind ( Laut vorheriger Absprache war das Apartement in dem wir anfangs waren nicht für die gesamte Zeit unseres Aufenthaltes in Las Vegas frei. Als dann die Frage von der Vermieterin kam, warum wir nicht noch die letzten tage bei ihr gebucht hätten. konnten wir nur mit dem Kopf schütteln), hatten wir eine Tour zum Grand Canyon. Auch wenn Chrissi leider keine wilden Mustangs auf der Fahrt sichten konnte ( Stattdessen aber ein paar vereinzelte Rinder) war der tag mehr als gelumgen! Einmal den Hoverdamm real sehen und nicht mehr nur von Bildern aus dem Geounterricht kennen war auch noch drin. Den größten Adrenalinkick hatten wir dann aber wohl, als wir direkt am Abgrund standen. Warum wir soweit kletterten, bis wir die Beine in die Tiefe baumeln lasssen konnten? Keine Ahnung. Im Nachhinein zittern unsere Knie nur bei dem Gedanken daran, was alles hätte passieren können.
Aber wir stürzten nicht in die Schlucht (zum Glück) und schauten uns noch die verschiedenen Tipis und Bauten an, die anschaulich aufgestellt und aufgebaut wurden um den Besuchern die Welt der amerikanischen Wüste und deren Geschichte näher zu bringen.






























































Den letzten Tag verbrachten wir dann mehr oder weniger zwangsweise am Flughafen. Immerhin entkamen wir so der brühtenden Hitze. Am Abend stiegen wir in den Flieger richtung Philadelphia, wo wir nach langer Zeit eine unserer besten Freundinin wiedersahen. Kaum abgehoben hatten wir dann einen Ausblick auf Las Vegas bei Nacht. Diesen Anblick werden wir wohl nie wieder vergessen!

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