Montag, 22. Juni 2015

Hello San Francisco!

Hello San Francisco!

Was zuvor geschah: Wir verließen unsere Unterkunft in Los Angeles und machten uns mit dem Bus auf den Weg zur Greyhoundstation. Im Bus kam dann folgende Conversation zwischen Caro und einem Mann zustande ( in etwa):
(...) Mann:"Wisst ihr denn wo ihr hin müsst?"
Caro:" Nein, nicht wirklich. Wir müssen zum Greyhound"
Keine Minute später hatte der Mann sein Tablet gezückt, eine Frau ihr Handy in der Hand und der ganze Bus (wirklich!) unterhielt sich darüber, wie wir nun zur Greyhoundstation kommen.
Ziemlich erstaunt und belustigt fanden wir uns dort auch wieder und schlugen die zeit tot, bis wir unseren Bus nach San Fransisco nehmen konnten. Dieser ging über Nacht, was bedeutete, dass wir nur wenig Schlaf fanden.

Gegen halb sechs bei morgendlicher Dämmerung und totmüde kamen wir dann an und als wir auch draußen ohne künstiches licht etwas erkennen konnten machten wir uns auf zur nächsten Bushaltestelle. Blöd nur, wenn genau dort die Straße weitläufig gespeert ist und man gezwungen wird den ganzen Weg zum Hostel zu Fuß zu laufen. Während wir also schwer bepackt in die eine Richtung liefen, kam uns tausende komische Vögel entgegen, unterwegs in die andere Richtung. Es stellte sich heraus, dass ein großes Rennen stattfand bei dem sich die Menschen verkleiden. Wie...lustig.
Blöderweise konnten wir im Hostel erst ab 15 Uhr einchecken ( Auscheckzeit ist aber 11 Uhr. Wie lange brauchen die bitte zum Saubermachen?!) und so gaben wir einfach das Gepäck ab und schauten uns die Stadt ein wenig an. Allerdings überkam uns schnel die Müdigkeit und wir suchten uns zwei Sitzgelegenheiten in einem Einkaufszentrum. Dort verstrichen dann nochmal knappe zwei Stunden bis wir, nachdem ein Mann hinter uns die Handschellen angelegt bekommen und ein Mann meinte Chrissi solle doch die Augen offen halten (Sie hatte lediglich geblinzelt! Ganz bestimmt), wieder zurück zum Hostel liefen und dort rumgammelten. Wir saßen neben dem luggage room und als eine Gruppe Mädchen dessen Tür öffneten und sich dahinter eine Wand aus Koffern türmte, entschlossen wir gleich mit unsere Sachen schon mal aus der Gepäckflut zu ziehen.
Dann irgendwann konnten wir auf unser Zimmer. Wir waren so müde, dass wir sofort in unsere Betten fielen und - wer hätte das gedacht - bis zum nächsten morgen durchschliefen.

Himmel, was mussten wir dann auch aufs Klo! Nach 15 Stunden Schlaf ist das erste was man aufsucht dann auch eine Toilette. Ziemlich ausgesclafen machten wir uns ready für unseren Lauf zur Golden Gate Bridge. Vorher liefen wir aber an dem Haus vorbei, das als Außenkulisse für die Serie Full House diente.

Danach entpuppte sich der Weg als ganz schön anstrengend, ging es doch ständig steil bergauf und ebenso steil wieder bergab.
Aber wie fast immer sich sich das durch eine atemberaubende ussicht verzeihen.





Und dann kamen wir auch endlich zur Brücke. Und entgegen allen Erwartungen war es auf der Brücke gar nicht so windig. Wir sind aber trotzdem nicht ganz rüber gelaufen. Unsere Beine schien sowieso schon bei dem gedanken vom Rückweg zu streiken.








Am Ende des tages musste selbstverstänlich auch noch mal eines der berühmten Cablecars vor die Linse.



Und dann war unsere Zeit in San Francisco auch schon wieder fast zu Ende, denn am nächsten tag ging es gegen Mittag weiter mit dem bus in die Wüste ( Las Vegas ).

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