Donnerstag, 10. September 2015

Die besten Freunde sind nicht die, die du jeden tag siehst, sondern die, die du in deinem Herzen hast.

Endlich! Nach stundenlangem Warten am Flughafen von Las Vegas, einer recht unbequemen und schlaflosen Nacht im Flieger, erreichten wir Philadelphia. Und sahen damit auch endlich nach knapp zehn Monaten eine unserer engsten Freundinin wieder. Wie schöm umd gleichzeitig auch irgendwie seltsam es war, sich nach so einer langen Zeit wiederzusehen.
Laura holte uns vom Flughafen ab und wie es sich gehört, machten wir auch gleich einen Abstecher zu Starbucks. Bisschen quatschen muss ja sein. Danach fuhren wir zu Laura und ihrer Gatfamilie nach Hause. Dort empfingen uns schon drei niedliche kleine Herren, zwischen fünf und neun Jahren alt. James, ...
Die waren so früh morgens schon fit wie ein Turnschuh und stellten das ganze Haus auf den Kopf. Respekt. Wir halfen Laura bzw. schauten ihr viel mehr bei ihrer Arbeit zu. Später ging es dann noch mit den Kindern zum Spielplatz. Auch schafften wir es nach einer gefühlten Ewigkeit mal zu viert mit unserer gemeinsamen Freundin Julia zu skypen. Abends gingen wir drei dann noch lecker Pizza essen ( die Sitzbänke sind ja auch total eng und vorallem viiieeel zu kurz... ne Laura?:D (Insider) ) und genossen danach unseren Frozen Yoghurt, ehe wir uns wieder unten im Spielezimmer der Jungs, in dem wir ein gemütliches Ausklappsofa zur Verfügung gestellt bekommen hatten, einfanden und noch eine ganze Weile beisammen hockten ).Wir drei quatschten noch eine ganze Weile bis wir irgendwann so müde waren, dass wir es für richtig hielten auch mal zu schlafen:P
Das taten wir auch am nächsten Morgen noch recht lange. Außer Laura, die schon längst die Kinder zur Schule gebracht hatte und uns netterweise schlafen ließ. Der Übernachtflug hatte wirklich Schlafmangel bedeutet.
Wir frühstückten wieder bei Starbucks, wo auch sonst, und sammelten die zwei kleinsten dann wieder ein. Später, als der älteste auch wieder von der Schule zurück war ging es dann wieder raus ins grüne. Wir entspannten und quatschten, während sich die Kinder auf dem Spielplatz austobten und ab und an zu uns an den Tisch liefen um sich ein Stück Apfel oder eine Erdbeere zu holen.
Am Samstag hieß es dann shoppen und so fuhren wir drei gemeinsam mit einem weiteren deutschen Aupair, Lena,  in die City. Selbstverständlich fuhr uns der Bus vor der nase weg und auch der nächste wäre beinahe ohne uns weitergefahren. Doch unser kleiner Sprint hatte sich gelohnt und so konnten die Läden doch noch ein wenig von uns auseinander genommen und leckere Sandwiches auf einer Parkbank verzehrt werden.
Auch an diesem Abend saßen wir noch eine gante Weile gemütlich zusammen ( Party hard :"D)
Am Sonntag hier es dann "ab zum Strand!" Zu viert machten wir uns auf an Meer und ließen uns auf unseren Handtüchern die Sonne auf den Rücken scheinen. Nebenbei verwendeten wir zum ersten mal unsermitgeschlepptes Kartenspiel und spielten unteranderem ein Spiel, das nur Lena wirklich verstandt. Trotzdrei runden Spiel und vielem erklären wussten wir am Ende selbst nie, warum man gerade gewonnen hatte und vorallem wie. Nachdem uns irgendwann der Sand an der haut klebte machten wir uns wieder auf den Rückweg. Was freuten wir uns auf die Dusche! Und wie jeden Abend hingen wir auch dieses mal unsten im Spielzimmer ab. Nur, dass wir vorher noch unsere Rucksäcke packten. Denn am nächsten Morgen nahte schon wieder der Abschied.

Der Montagmorgen war dunkel und nass. Die sommerliche Sonne wurde sehr vermisst, aber irgendwie passte das Wetter auch gut zu unserer Situation. Wie schnell die schönen Tage in Philadelphia vorrübergegangen sind und wie schade es war, schon wieder goodbye zu sagen.
In diesem Sinne vielen Dank Laura und deiner Gastfamilie für die tolle Zeit und dass wir bei euch unterkommen konnten. Wir freuen uns schon ganz dolle auf unser Wiedersehen in Deutschland und darauf, dass wir, J&L&2xC uns bald nach langer Zeit endlich wieder zu viert treffen können.





 Für uns hieß es dann "Hello New York!" Dazu mehr im nächsten Bericht;)

Boa ist das beige hier!

Unser erster Eindruck von Las Vegas? Beige!

Na gut, ist ja auch eine Wüstenstadt.
Nachdem wir im dunkeln den Greyhoundbus verlassen hatten und die Sonne langsam aufging, machten wir uns auf den Weg zu unserer Unterkunft. Ein bisschen mulmig war uns schon. Irgendwie war die Stadt doch noch ganz schön verschlafen und kaum etwas los. Zumindest da wo wir uns befanden. Das größte Problem war aber garnicht die Unterkunft zu finden, sondern den Besitzer zu erreichen. Abgemacht war, dass wir aufgrund unserer frühen Anreise schon etwas eher in das Zimmer konnten, doch es war niemand da. So standen wir vor einer verschlossenen Apartmentanlage. Müde und mit fast leeren Handyakkus. Irgendwann öffnete sich dann doch die Tür vom Büro und uns begrüßte eine Frau, auf die wir letzendlich gewartet hatten. Eincheckzeit wäre erst später sagte sie. Ob wir das abgemacht hätten mit dem früheren Einchecken, fragte sie. Nein, GARNICHT-.-
Nett war die Dame ja schon, aber nach der Nummer empfanden wir nur schwer Sympathie für sie. Sie fühte uns zu unserem kleinen Apartement samt Küche und Bad.
Später brachte sie noch ein paar Dinge wie Töpfe und Handtücher vorbei. Als wir dann uns auf dem Weg zum Supermarkt machten stand schon ein weiterer Gast vor der Tür. Ebenfalls ein Deutscher und etwas schräg. Er kam dann auch nochmal bei uns vorbei und wir unterhielten uns ein wenig.
Und nein, wir sind nicht reich nur weil wir einmal um den Globus gereist sind haha.














































Wir hatten viel Zeit in Las Vegas. Drei Tage hätten locker gereicht, aber aus planmäßigen Gründen blieben wir länger dort. Genug Zeit also, einmal den ganzen Strip rauf und runter zu laufen ( und den Weg dahin). Himmel, waren wir fertig danach. Aber es hatte sich gelohnt. Während im Rest der Stadt meistens tote Hose ist, wimmelt es dort nur so von Menschen. Viele Touristen, aber auch welche denen man lieber aus den Weg geht.

Nachdem für die letzten zwei Nächte in eine andere Unterkunft umgezogen sind ( Laut vorheriger Absprache war das Apartement in dem wir anfangs waren nicht für die gesamte Zeit unseres Aufenthaltes in Las Vegas frei. Als dann die Frage von der Vermieterin kam, warum wir nicht noch die letzten tage bei ihr gebucht hätten. konnten wir nur mit dem Kopf schütteln), hatten wir eine Tour zum Grand Canyon. Auch wenn Chrissi leider keine wilden Mustangs auf der Fahrt sichten konnte ( Stattdessen aber ein paar vereinzelte Rinder) war der tag mehr als gelumgen! Einmal den Hoverdamm real sehen und nicht mehr nur von Bildern aus dem Geounterricht kennen war auch noch drin. Den größten Adrenalinkick hatten wir dann aber wohl, als wir direkt am Abgrund standen. Warum wir soweit kletterten, bis wir die Beine in die Tiefe baumeln lasssen konnten? Keine Ahnung. Im Nachhinein zittern unsere Knie nur bei dem Gedanken daran, was alles hätte passieren können.
Aber wir stürzten nicht in die Schlucht (zum Glück) und schauten uns noch die verschiedenen Tipis und Bauten an, die anschaulich aufgestellt und aufgebaut wurden um den Besuchern die Welt der amerikanischen Wüste und deren Geschichte näher zu bringen.






























































Den letzten Tag verbrachten wir dann mehr oder weniger zwangsweise am Flughafen. Immerhin entkamen wir so der brühtenden Hitze. Am Abend stiegen wir in den Flieger richtung Philadelphia, wo wir nach langer Zeit eine unserer besten Freundinin wiedersahen. Kaum abgehoben hatten wir dann einen Ausblick auf Las Vegas bei Nacht. Diesen Anblick werden wir wohl nie wieder vergessen!