Montag, 20. Oktober 2014

Die Woche startete mit einem 'Day off', denn das Wochenende auf einem Tunier war nach einer harten Woche ganz schön anstrengend gewesen. Wir freuten uns und schliefen erstmal schön aus:)
Danach wurde entspannt gefrühstückt und irgendwann fuhr uns Claire dann in die "Stadt". Wir guckten uns Richmond etwas genauer an, jedoch gab es bis auf ein paar interessante Läden die teilweise aber leider geschlossen waren nicht viel zu sehen. Deshalb kauften wir schnell nochmal ein paar Lebensmittel ein und Claire sammelte uns auf ihrem Rückweg von einer Massage wieder ein.
Abends hatten wir dann ein Dinner bei Claire mit den drei Mädels von Helen (Diamond B Farm, wo wir erst einen Job zugesagt bekommen hatten). Michelle kannten wir ja schon und nun lernten wir auch Amalie (Dänemark) und Laura (Australien) kennen. Es war ein sehr schöner und interessanter Abend:)

Dienstag war dann wieder Arbeit angesagt. Trotzdem verlief alles recht reibungslos und der Tag war ruhig und entspannt. 

Die nächsten Tage war es teilweise so kalt, dass wir mit Pulli und Regenjacke rumliefen. Kaum vorstellbar bei den Temperaturen am Wochenende zuvor!
Claire hatte an zwei Tagen Unterricht bei Gareth Hughes im Sydney International Equesterian Centre. Unglaublich das riiiieeeeesige Gelände und die tolle Reithalle! Und wie schön Charlie (Claires Stallion) aussah. Die neuen Schabracken standen ihm unglaublich gut. Schien er auch zu wissen, er wieherte ganz oft dieser kleine Angeber:-)
Auf der Rückfahrt hatten wir dann beide male immer damit zu kämpfen die Augen offen zu halten. Wenn man auch um kurz nach 5 aufsteht um vorher noch Pferde zu füttern-.-




Außerdem waren Bekannte von Claire gekommen um ein paar Pferde auszuprobieren. Wir bereiteten vier Pferde vor und sie sahen alle so wunderschön aus! 
Und der Trick mit dem Sprühöl im Schweif für mehr Glanz ist notiert hihi.
Leider wollte die Frau aber keines der Pferde kaufen. Sie scheint es sich damit wohl etwas schwer zu machen, hat sie wohl schon um die 40 andere Pferde zuvor ausprobiert.
Elliot

Chocolate

Andre und Chrissi


Samstag gingen wir noch mit Claire nach der Arbeit ein bisschen ei kaufen und dann lud sie uns zum Dinner in einen Pub ein. Ja, die Pubs scheinen hier in Australien um einiges größer zu sein als in Deutschland. Wirklich! Wir sind erstmal durch den halben Laden durch. Wir waren total überrascht von den großen Portionen. Wir aßen zwar alles auf, hatten danach aber das Gefühl für den Rest unseres Lebens genug gegessen zu haben haha.


Am Sonntag war dann das Highlight der Woche. Melissa, Owner of Russel&Cracker hatte einen Parkplatz gemietet auf einem großen Event mit Polo und Showjumping. Das war so genial!  Wir parkten direkt neben dem Spielfeld und Picknickten, alle waren schön gekleidet und wir ließen uns von der Sonne grillen. Die war am Wochenende mal wieder unfassbar stark und wir kriegten trotz viel Sonnencreme mal wieder einen Sonnenbrand-.- jetzt sind wir rot hahaha.
Wir stöberten ein bisschen zwischen den kleinen Ständen, freuten uns über die tollen Fotos die wir von den Springreitern machen konnten, staunten über die Oldtimer  auf den VIP- Parkplätzen, beobachteten wie ein Pferd nach einem misslungenen Sprung ohne Reiter querfeldein lief (nichts passiert und Pferd schnell zwischen den Bäumen wieder eingefangen) und liefen mot den anderen zahlreichen Besuchern nach jedem Polospiel über das Feld um die Löcher im Rasen zu stopfen.









Ansonsten verlief die Woche mit großen Spinnen, nächtlichem Wäsche waschen in der Sattelkammer (und Kängurusiluetten mit der Taschenlampe erhaschen) und mit dem Van den aus dem Nichts erschienen Zaun schrotten ( claire hatte ein dünnes elektoband an einer stelle aufgebaut,  wo sonst nie Pferde stehen und wir sind nichtsahnend und nichtssehend (sonne blendete ziemlich) hinein gebrettert. Aber einfach wieder zusammenknoten und everything was ok). Und dann dirften wir endlich auch mal selbst mit den Pferden arbeiten und sie longieren! Wuhuu♡


Bis dahin,

Eure Chrissi&Caro♡

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Da uns Krabi etwas unspektakulär erschien verbrachten wir die Zeit mit Essen gehen, Rucksäcke flicken und wie im letzten Beitrag schon erwähnt, dem Haare färben. Aufgrund der Tatsache, dass wir ein Zimmer nur für uns hatten, konnten wir auch mit dem Bad, welches sich zum Teil auf dem Flur befand und man bei Regen eine extra Dusche bekam, ganz gut leben. Nach zwei Nächten brachen wir erneut auf und landeten 10 Stunden später in Penang.  Nach einer ungemütlichen Fahrt in einem Mini- Bus, indem wir gefühlte tausend mal fast an die Decke geflogen sind, da man hier wohl Straßenhuckel mit Vollgas ansteuert, und wir die nervende Passkontrolle an der Grenze (es ging ja nun nach Malaysia) hinter uns gebracht hatten, nahmen wir unsere Betten in einem 20-Bett Zimmer ein. Gegen Abend gingen wir dann auf die Suche nach einem Geldautomaten, da wir nun ja kein Bargeld in der neuen Währung bei uns hatten. Allerdings blieb unsere Suche erfolglos, sodass wir erst am nächsten Tag das Hostel bezahlen konnten. Aber alles kein Problem. Leider gab es lediglich Ventilatoren, die allerdings nicht viel bewirkten, sodass wir am nächsten Morgen dank der Hitze klitschnass aufwachten und erstmal unter die Dusche sprangen. Das inkludierte Frühstück bestand dann, und wie sollte es anders sein, aus Toast, schlechten Kaffee, zerstochener Butter und übersüßer Marmelade.  Trotzdem aßen wir etwas.
Die Hitze war unaushaltbar.  Also verließen wir erst gegen Abend erneut das Hostel um die Gegend zu erkunden und ja, wieder Essen zu gehen. Nach dem nicht ganz so appetitlichem Frühstück knurrten unsere Mägen.  Allerdings war alles so extrem scharf, dass wir unseren Speiseplan auf Schokoeis und Kekse umstellten. Um die Apotheke kamen wir auch in diesem Ort nicht rum, denn Caro plagten zahlreiche Stiche/Bisse an Beinen, Armen, Füßen und an der Hüfte. Unsere Vermutung: Bettwanzen-.- Der Juckreiz war unaushaltbar. Also wurde der Rucksack mit speziellem Spray eingesprüht und die Klamotten unter dampfenden Wasser in der Dusche gehalten.  Zudem verbrachte Caro die nächsten zwei Nächte mit in Chrissis Bett, da sich die Hostelbesitzer ja so sicher waren, dass es keine Bettwanzen seien, nachdem Caro ihnen ihre zahlreichen Stiche gezeigt hatte. So gingen die Tage dahin. Ach apropos Dusche: Genial ist es auch, wenn dan Wasser horizontal aus der Wand kommt und direkt ins Klo gegenüber zielt:'D
Zum ersten mal in unserem Leben machten wir dann Couchsurfing bei unserem nächsten Stopp. In Kuala Lumpur angekommen holte uns  "Isi" an der Bahnstation ab und trug sogar einige unserer kleinen Rucksäcke bis zu seiner Wohnung. Als Studentenwohnung leicht kahl eingerichtet, aber mit sehr viel Platz. Wir lernten seine Mitbewohner und Freunde kennen und chillten auf dem kleinen Balkon, von wo aus wir den Innenhof und den Pool sehen konnten. Leider aber war genau an unserem Ankunftstag der Pool für eine Zeit lang geschlossen worden. Bis wir abends gemeinsam mit Isi und einem weiteren Mädchen das er aufgenommen hat auf den Nachtmarkt essen gingen, schliefen wir und relaxten. Und ein wenig Sightseeing war auch noch drin: Isi zeigte uns die Twintowers, wofür er extra das Parkhaus zahlte. Außerdem bezahlte er für uns das Essen wovon wir ziemlich überrascht waren. 





Als wir dann endlich gegen 1 Uhr morgens schlafen gehen konnten (wir teilten uns zu dritt sein etwas größeres Bett) waren wir bereits hundemüde. Am nächsten Tag stand dann shopping und eine Foodtour auf dem Programm. In einer Shoppingmall genossen wir den Tag und machten uns dann auf zu dem Treffpunkt an einer Metrostation für die Foodtour. Dort trafen wir schnell auf ein deutsches Pärchen, das ebenfalls an der Foodtour teilnahm. Wir waren so kaputt, dass wir uns irgendwo auf den Boden setzten. Nach ein paar Minuten kam ein Typ auf uns zu, hockte sich neben uns und laberte irgendetwas von Party. Wir verhielten uns ein bisschen abweisend bis wir schnallten, dass er unser Tourguide war! War das verwirrend. Wir mussten noch auf ein amerikanisches Pärchen warten und brachen dann auf. Wir machten überall halt, aßen und tranken teilweise sehr komische Sachen die interessant und auch lecker waren. Habt Ihr schon mal Eis mit Mais gegessen? Caro war dann nebenbei noch so schlau den Fisch mit Gräten zu essen und wir wurden von einer Katze belästig, die dann leider etwas unsanft von Chrissi bei dem Versuch auf den Schoß zu springen bei Fenja landete und ihr ein paar Kratzer verpasste. 




Bei einem Inder war dann der letzte Stopp und wir waren trotz unserer Mühe, von allem immer nur ein bisschen zu probieren, pappsatt. Der Tag hatte ein wirklich gutes Ende.

Am nächsten Morgen brachen wir sehr früh auf um den Bus mach Melaka zu nehmen. Ziemlich stressig,  da die Leute am Ticketschalter Probleme hatten unsere Tickets auszudtucken und der Bus wartete. Chrissi nahm dann versehentlich noch beinahe den halben Mülleimer mit. Wenn das scheiß Teil auch an der Kameratasche hängen bleiben muss:P 
Die Busfahrt ging schneller als gedacht. Mit einem Taxi fuhren wir dann zu unserer Unterkunft. Nein, eigentlich war es eine Bruchbude. Wir hatten ein Zimmer ganz oben und es gab keinen Fahrstuhl, überall lag Müll und Tüten und sonst was, für die Klimaanlage sollten wir extra zahlen und die Betten waren so alt und aus irgendwelchem Draht der einem in die Rippen drückte. Wir kiminellen Leute haben die Klimaanlage selbstverständlich trotzdem benutzt. Nach "nein geh raus und mach die Tür zu wenn er klopft, sonst merkt er die kühle Luft hier drinnen!" durften wir die Klimaanlage dann doch benutzen, da es sehr heiß war.
Das beste aber war, dass die Wände so gut wie überflüssig waren und wir dann ständig das Gewürge und Geröchel von 'Raucherlunge' anhören durften, der trotz seiner scheinbar schlechten Verfassung aufm' Klo heimlich rauchte. Ja ne, das riecht ja auch keiner^^ Am Abend liefen wir zu einer Shoppingmall in der Nähe (selbstverständlich mit Umweg) und konnten es nicht fassen wie nah beieinander noble, teure, saubere Läden und Häuser wie unser "Hotel" liegen können! Wir kauften bisschen was im Supermarkt, liefen wieder zurück und ließen das Licht über Nacht an. Es war einfach zu gruselig. Das stellte Fenja auch am nächsten Tag fest als jemand in der Toilette leise vor sich hinflüsterte. 
Den nächsten Tag verbrachten wir mit einkaufen, packen,  chillen, essen und Haare schneiden.  Dieses mal hieß es für Chrissi "schnipp schnapp, Haare ab!" Fenja hat das wirklich gut hinbekommen. Achja: Womit schneidet man? Mit einer Minischere aus einem Reisenähset!


Glücklich, dass es endlich nach Singapur ging nahmen wir am Freitag die vorerst letzte Busfahrt auf uns. Diese war mit zwei mal umsteigen und viel Warten verbunden, aber irgendwann kamen wir dann doch irgendwo an. Das erste was wir machten war, in einem kleinen Shoppingcenter zu essen und unserem Host dank dem freien Wlan zu schreiben. Ja, es hieß wieder Couchsurfing!
Danach machten wir uns auf dem Weg zu ihm und stellten fest wie schön einfach es ist in Singapur von einem Punkt zum anderen zu kommen. Das war wirklich easy.
Allerdings wurde es danach schwer für uns unserem Host zu schreiben,  da das Wifi in der anliegenden Shoppingmall nicht für deutsche Handys verfügbar war. Zum Glück fanden wir nach einer Weile Starbucks! Dort warteten wir, klärten ein paar Dinge und da sowohl wir als auch unser Host noch ein bisschen Zeit brauchten (er wollte auch noch ein paar Dinge erledigen) vereinbarten wir uns später bei Starbucks zu treffen. So viel zu "später". Um 23 Uhr holte er uns endlich ab. Er hatte sein Fahrrad dabei für unsere Taschen, jedoch passten nur die kleinen Rucksäcke drauf. Irgendwie knotete er die am Lenker fest und wollte sie partout auch wirklich so schleppen. Es sah etwas unbeholfen aus und der Rucksack aus dünnem Material war den Speichen gefährlich nahe. Wir liefen ein kleines Stück und stiegen dann aber in ein Taxi, welches er bezahlte.
In seiner Wohnung angekommen stellte er uns sein Zimmer mit Bett zur Verfügung. Dieses musste erst bezogen werden, da er erst vor kurzem in die Wohnung gezogen ist. Komisch, dass man die Folie von der Matratze drauf lässt. Da keiner auf der kleinen, aufblasbaren Schlafmatraze schlafen wollte, teilen wir uns wieder zu dritt das Bett. Die Klimaanlage war auch so eine Sache für sich. Auch wenn Fenja irgendwann wie wild auf der Fernbedienung herumtippte, sie funktionierte nicht. So konnte uns nur eine kalte Dusche etwas Abkühlung verschaffen.

Am nächsten Morgen war es dann doch etwas kühler im Zimmer. Ob die Klimaanlage doch irgendwie funktionierte? 
Wir schliefen aus, gingen essen und begaben uns dann auf den Weg zum Gardens by the Bay. Bevor wir den aber betraten konnten wir das davor liegende Gebäude, das Marina Bay Sands bestaunen. Es sah wirklich toll aus. 
Wir brauchten wirklich lange um im Gardens by the Bay alles anzugucken. Es musste alles mit der Kamera festgehalten werden! Es gab so viele tolle Wasserfälle und exotische Pflanzen. 
Irgendwann waren wir aber erschöpft und hatten genug, weshalb wir uns wieder auf den Rückweg begaben und bei Starbucks nochmal aufgrund des freien Wifi abhingen.




Sonntag war dann ein mehr oder weniger entspannter Tag. Wir aßen, und stöberten bei H&M nach neuen Klamotten - die meisten unserer Sachen sind uns nämlich zu groß geworden.
Um 22:30 Uhr ging dann unser Flug nach Melbourne. Zum Flughafen fuhren wir mit der Metro. Zur Metro allerdings lohnte es sich ein Taxi zu nehmen. Hätten wir mehr Zeit gehabt, hätte der Fahrer von uns noch einen auf den Deckel bekommen! Nur weil wir Touris sind heißt das nicht, dass wir uns gar nicht auskennen und nicht merken, dass er absichtlich einen Umweg gefahren ist. Idiot! 
Auf dem Weg zum Flughafen wurde Fenja dann immer nervöser. Ihr Freund Kolja war auf dem Weg nach Singapur und sollte da dann den gleichen Flieger wie wir weiter nach Melbourne nehmen. Dazu brauchte er nicht auschecken,  andernfalls hätte er den Anschluss wohl verpasst. 
Caro:" Er wird ja wohl nicht so dumm sein."
Fenja und Chrissi ganz sicher:" Doch das wird er!" Hahaha
Am Flughafen war dann eine lange Schlange beim Bording und so suchte Caro nochmal schnell eine Toilette auf und Fenja lief zu den Arrivals um Kolja ggf. abzufangen. Chrissi stand solange in der Schlange und beobachtete wie jemand daneben auf dem Boden seinen ganzen Rucksack auspackte. Wer das war? Kolja! Bei der Sache mit dem Auschecken lagen Fenja und Chrissi doch falsch, aber dafür hatte er im Flieger seine Bordkarte und Reisepass verloren.  HERRJE! Wir stiegen dann schon ein und zum Glück wurden seine Sachen schnell gefunden und ihm wiedergegeben. Dieses mal saßen wir getrennt voneinander und der Flug war irgendwie sehr anstrengend. Aber auch lustig, Chrissi hatte so ein paar schräge Vögel um sich die entweder mit einem Pulli um den Kopf gebunden sich nicht aus der Ruhe bringen ließen oder immer dann wach waren wenn alles andere schläft.

Am nächsten Morgen wurden wir vom strahlenden Sonnenschein geweckt. Wie schön das war!
Nach Landung dauerte es wie immer noch eine Weile bis wir unser Gepäck hatten und dann mussten wir herausfinden wie wir das Busticket zu unserem Hostel kriegten. Zum Glück war eine Deutsche am Telefon:P
Mit einem kleinen Bus wurden wir eine ganze Weile später dann am Hostel abgesetzt. Melbourne ist so schön!
Im Hostel teilten wir uns ein 8-Bett-Zimmer mit fünf Typen. Ähm ja, dementsprechend sah das Zimmer auch aus. Chaos! 
Fenja und Kolja hatten sich über die zwei Tage ein Hotel 20 Minuten vom Base Backpackerhostel eingebucht. Also sahen wir uns erst am nächsten Morgen bei unserem "Starterpacket" wieder. 
Dieses fand nach einem leckeren Frühstück direkt im Hostel statt. Außer uns dreien waren noch drei weitere Mädchen aus den USA dabei. Wir bekamen viel erklärt bezüglich der Steuern, Bank usw. Das war ganz schön viel und so mussten wir danach auch nochmal eine Weile sitzen bleiben und gucken ob wir alles verstanden hatten. Danach machten wir uns auf zu einem Supermarkt, nahmen unterwegs noch ein paar Kataloge von STA-Travel mit und genossen später Erdbeeren und Kakao auf unserem Zimmer. Davor jedoch musste Caro unbedingt einen kleinen Abstecher zur Promenade machen, wo wir uns allerdings nicht lange aufhielten, denn es fing an zu regnen und es war ganz schön stürmisch.

Den Strand besichtigen wir dann am nächsten Tag, auch wenn nur sehr sehr kurz, da es wirklich viel zu kalt draußen war. Nach Asien sind wir wohl nicht mehr solche Temperaturen gewohnt. 
Ansonsten klärten wir noch ein paar Dinge mit der Bank, kauften im Supermarkt Brötchen und Kakao (soo lecker) und packten unsere Rucksäcke für den Flug am Donnerstag nach Sydney.


Dieser ging schon um 6:45 Uhr. Bedeutete: Früh aufstehen. Ahhhh!
Irgendwie quälten wir uns dann doch aus den Betten. 
Der Flug nach Sydney war ganz angenehm, zumal er nur 1 1/2 Stunden ging. In Sydney ging dann alles recht reibungslos und wir trennten uns von Fenja und Kolja und machten uns auf nach Richmond. Zum Glück fahren die Züge alle 20 min, denn nachdem Chrissi erfolglos von der Suche nach einer Toilette wiederkam war der Zug gerade abgefahren. Dabei dachten wir der komme erst eine Stunde später.  Naja egal, wir nahmen einfach den nächsten.
Nach weiteren 1 1/2 Stunden Zugfahrt ( Verzögerung da wir einmal den Zug wechseln mussten) kamen wir dann auch noch in Richmond an. Dort kauften wir uns erstmal was beim Bäcker, da wir den ganzen Tag noch nichts gegessen hatten. Praktischerweise war daneben gleich eine Bank zu der wir gingen, da unsere Karten noch nach Richmond versendet werden mussten wenn sie fertig sind. All das geklärt kauften wir sicherheitshalber noch ein bisschen was im Supermarkt ein. Wir hatten keine Ahnung wann wir das nächste mal dazu Gelegenheit hatten. Schließlich liegt die Farm laut Goggle Earth etwas abseits. 
Danach riefen wir dann Claire an, unsere neue Arbeitgeberin. Sie holte uns freundlicherweise vom Bahnhof ab (hier ist wirklich alles sehr klein und nah beieinander. Nur die Farmen liegen weit weit auswärts).
Wir waren sehr nervös, aber Claire ist super nett und wir fühlen uns trotz der harten Arbeit hier recht wohl. Wir haben hier eine kleine "Wohnung" bezogen mit allem was man so zum (über) leben braucht. 



In der Sattelkammer steht uns eine Waschmaschine zur Verfügung und was haben wir uns darüber gefreut. Keine Handwäsche mehr! Claire und ihr Mann luden uns dann abends zu sich (unsere Unterkunft ist neben der Gerage, deren Haus ein paar Meter den Hügel rauf) zum BBQ ein und wir lernten auch Claires Stiefvater kennen. 

Um nicht jeden einzelnen Tag beschreiben zu müssen was wohl etwas zu viel und auf Dauer etwas langweilig wird berichten wir nun einmal grob von der ersten Woche bei Tennyson Stud.
Während wir Autofahren lernen (zum Füttern drehen wir mit dem Van die Runde) zählen Paddock reinigen, Sattelkammer putzen, Pferde fertig machen (Claire bewegt manchmal sechs Pferde oder mehr am Tag), Futter vorbereiten, aufräumen, Round Yard reinigen (hihi Claire war ganz entzückt) oder sonstige Dinge zu unseren Aufgaben. 

Außerdem verschliefen wir Ginos Geburt, aber wir konnten das kleine Fohlen sieben Stunden später auch auf der Welt willkommen heißen:)
Und wie es in Australien so passiert, sichtigten wir bereits mehrmals Kagurus! Was für ein Erlebnis! Desweiteren stand 'Wohnung putzen' auf unserer eigenen To-do-Liste, denn unser Vorgänger war dann wohl doch etwas faul gewesen. Wir haben uns aber mitlerweile ganz nett eingerichtet. 
Die Arbeit hier ist sehr anstrengend,  aber wir haben Pferde um uns und das tut dem Herzen einfach gut♡ Auch wenn sie uns im wahrsten Sinne des Wortes ganz schön auf Trab halten. Wenn sie meinen den anderen Pferden auf ihren Paddocks einen Besuch abstatten zu müssen oder trotz viel Platz vor Angst lieber den Zaun schrotten und Chrissi zu ein bisschen Abendsport in FlipFlops zwingen. Hach diese Tiere♡
Außerdem lernten wir ein paar Mädchen die auf der Diamond B Farm arbeiten kennen. Dort hatten wir ja eigentlich zuerst einen Job, aber da jemand doch länger bleiben wollte hatte uns Helen zu Claire vermittelt. Wir sind da aber sehr zufrieden mit. 
Nebenbei wurden wir dann sehr häufig zum Essen eingeladen von Freunden von Claire. Einige mit eigener Farm bei der wir ein tolles BBQ genossen oder ein Mädchen das bei Claire Unterricht nimmt. Wir probierten dann auf Empfehlung Kanguru und was sollen wir sagen? LECKER! 
Am Wochenende stand dann Competition auf dem Programm und wir können es einfach nicht oft genug erwähnen wie viel Platz die Pferde hier einfach haben. Vielleicht sind sie deshalb um einiges entspannter und zufriedener als wir es von Deutschland kennen. 
Auf dem Tunier waren wir dann dafür zuständig die Pferde fertig zu machen. Claire und ihre beiden "Schulmädchen" wurden sogar mehrmals platziert. Auch auf dem ersten Platz!
Ja, was gibt es noch? Vielleicht ist es noch interessant zu erzählen,  dass wir jetzt all' die Backpacker verstehen die meinen sie hätten hier zugenommen. Die Preise sind hier wirklich ganz schön hoch. Aber bei der harten Arbeit und unserem Bemühen trotzdem gesund zu essen hoffen wir, dass wir von nicht  willkommenden Fettpolstern verschont bleiben:P



(Crystal und Coconut)


So, das nächste mal versuchen wir wieder etwas genauer zu berichten. Leider haben wir hier wirklich so viel um die Ohren, dass wir nur langsam mit unserer To-do-Liste vorankommen und auch kaum Zeit für unseren geliebten Blog haben:( Wir werden aber unser Bestes geben euch mit Lesestoff zu umsorgen und von unserem Leben hier zu berichten!

Eure Chrissi&Caro