Dienstag, 16. September 2014

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Die Tage vergehen tatsächlich schneller als wir uns es vorstellen können. Nun sind wir schon seit fast zwei Wochen in Thailand. Unser momentaner Stopp: Krabi. Aber fangen wir doch lieber da an wo wir aufgehört haben: Auf Koh Phangan angekommen und unseren Bungalow bezogen, mieteten wir uns ein Motorbike (zu dritt zwar verboten, aber who cares? Wir Kriminellen:P wenigstens wissen wir jetzt warum uns die Leite anfangs alle so angestarrt haben), welches wir zum ausprobieren doch lieber erst ein Stück die Straße rauf schoben um uns vor dem Vermieter nicht all zu sehr zu blamieren;) nach einigen Anläufen und mit vielem Lachen später klappte es aber dann doch mehr oder weniger gut (auch wenn wir für eine Erhöhung immer zu schwer waren haha), sodass wir uns vornahmen an der Küste runter zum Pier zu fahren. Mit einem Stopp in einem Restaurant wurde uns dann bewusst in die falsche Richtung gefahren zu sein und so änderte sich unsere Route ein wenig, bis wir doch am Ziel ankamen. Die nächsten Tage verliefen meist sehr regnerisch und außer etwas in den Läden zu stöbern und Essen zu gehen unternahmen wir nicht mehr sonderlich viel. Doch: Am Strand chillen geht auch während der kurzen Regenpausen (wir waren nur 2 min vom Strand entfehrnt) und Elefantenreiten war auch noch drin. Das genossen wir sehr! Und einmal Haut auf Haut auf einen Elefahnten....einer kleiner Traum wurde war. Da der größte Berg der Insel laut Karte nicht weit entfernt schien machten wir uns alleine auf den Weg dort hin, nahmen unterwegs einen Stopp bei einen der Wasserfälle mit und landeten letztendlich irgendwo im Gestrüpp, aber nicht da wo wir hin wollten. Wir beschlossen, dass der Wasserfall gereicht habe und machten uns auf den Weg in den Supermarkt, der auch alles hatte und dass in übergroßen Packungen! So gingen die Tage dahin. Ach ja: Haben wir schon die Ameisenstraße in unserem Bad und die mindestens 1 Meter lange Echse vor unserer Tür erwähnt😆?








Nachdem wir in strömenden Regen uns um 6 Uhr morgens auf Koh Phangan aufgemacht haben (merke: Taxi immer 20 min früher bestellen!) um den nächsten Stopp, Phuket, anzusteuern, und bei ziemlich starken Wellengang eine nicht unbedingt ganz so amüsante Schaukeltour per Boot umsonst bekamen, landeten wir gegen 10 Uhr am Festland und stiegen in einen Bus um. Nach einem weiteren Stopp und Buswechsel wiesen uns zwei nette deutsche Mädchen, mit denen wir uns später noch ein Taxi teilten, darauf hin, ja unsere Wertsachen mit ins Handgepäck zu nehmen. Der Grund: Während die Passagiere bereits im Bus auf die Abfahrt warten, würden irgendwelche Typen des Busunternehmens in den Gepäckraum klettern und die Taschen nach Bargeld durchsuchen. Die Mädels seien bereits Opfer dieser Gauner geworden. Und tatsächlich!  Wir standen noch mindestens 20 Minuten und kurz vor Abfahrt sah Caro einen thailändischen Jungen aus dem Kofferaum schleichen. Zwar blieben wir unbestohlen, doch unsere Wut  konnte diese Tatsache nicht mindern. Schließlich hat niemand gerne fremde Hände an seinen privaten Sachen ohne die eigene Zustimmung! Unversehrt erreichten wir dann endlich das Hostel. Unser "Zimmer" war zwar extrem eng, aber dafür sauber. Wir erwischten noch einen Regenfreien Moment und schlenderten durch den Obst-, Früchte-, und Gemüsemarkt direkt um die Ecke und endeckten zahlreiche Spuren des Tsunamis von 2004. Jedenfalls vermuten wir, dass die Mauern und Wände,  die ehemalige Wasserschäden aufwiesen, aufgrund des Tsunamis ihr jetziges Aussehen erlangt haben. Und so ging der erste Tag in Phuket auch schon wieder vorbei.





Den nächsten Morgen nutzten wir zum ausgiebigen Ausschlafen. Da wir erst gegen Mittag das Hostel verließen, beschlossen wir uns direkt ein Mittagessen zu bestellen, welches wir uns verpacken ließen und auf unser "Zimmer" schmuggelten. Leider verlief der Rest des Tages nicht wirklich so wie wir es am liebsten gehabt hätten. Nicht nur, dass es seit Tagen fast ununterbrochen in Strömen geregnet hat und wir kaum etwas unternehmen konnten, sondern auch, dass es Christin zunehmend schlechter ging, brachte unsere Laune Stück für Stück zum Tiefpunkt. Dieser war dann erreicht, als wir beschlossen mit einem Taxi ins International Hospital zu fahren. Christins Ohrloch hatte sich entzündet und war mit einer dicken blauen "Beule" gesegnet, zudem war ihr Gesamtzustand, wie sie es ausdrückte, mit "komisch" zu beschreiben. Im Krankenhaus angekommen wurden wir von einem Raum zum nächsten und zurück geführt. Man nahm Christin Blut ab, reinigte ihr Ohrloch und ließ uns mit einem Arzt sprechen. Bis auf einen Elektrolytemangel sei aber alles in Ordnung und lediglich eine reine Kopfsache. Mit zahlreichen Tabletten ausgerüstet (unteranderem damit sie wieder richtig schlafen kann) und Caros Gedanken: "Wo hat sie auf einmal all die Vokabel her?" Ging es dann mal wieder im ohrenbetäubenden Regen per Taxi zurück ins Hostel. Haben wir schon erwähnt, dass das Personal dort herzallerliebst freundlich ist?:)


Während Chrissi sich ausruhte und mit Fenja gemeinsam im Hostel blieb, ging Caro auf eigene Faust gegen Abend die Umgebung erkunden, der Regen hatte nachgelassen. Uns allen wurde nach diesem tag zum ersten mal so richtig bewusst, wie viel selbständiger, unerschrockener und selbstbewusster wir nach nur 5 Wochen Bagpacking geworden sind. Das macht uns ziemlich stolz und verdrängt die anstrengenden und nervenzereißenden Momente der letzten Wochen! Nachdem wir uns alle drei über die Nebenwirkungen der Tabletten, die Christin ziemlich high machten, amüsierten vielen wir dann hundemüde in unsere Betten. Und wie sollte es auch anders sein, regnete es auch am nächsten Tag fast ununterbrochen. Also schliefen wir, hörten Musik, chatteten mit Freunden und landeten am Ende bei "Ich will meine Haare färben, ein Piercing, vielleicht ein Tatoo, ein Pferd und shoppen". Gegen Abend wurde das Wetter dann mehr oder weniger regenfrei, sodass wir uns aufmachten um einen Night Food market zu besuchen, der aber, wie sich rausstellte, lediglich auf der Karte existierte. (Chrissi (noch leicht benebelt):"Caro du brauchst mich nich festhalten", Caro:"okay"-> Chrissi kommt ca. 7 meter vom weg ab -> lachflash).Trotzdem entdeckten wir eine riesige Halle mit Klamottenständen und Taschen, Schuhe und allem was das Mädchenherz so begehrt^^ wir stöberten, sparten unser Geld aber für die doch wohl beste Aktivität,  die man in Thailand unternehmen kann: Essen gehen:D und so aßen wir Reis mit Hähnchen und mit einem uns unbekannten Etwas, aber unglaublich schmackhaften! Am Donnerstag war dann mal wieder Tag der Weiterreise. Diesesmal nach Koh phi phi. Da wir am Nachmittag vom Hostel abgeholt wurden, chillten wir den Vormittag in der Lobbi. Während Chrissi und Fenja dann fast die ganze Bootstour verschliefen, kämpfte Caro mit Schwindel und Übelkeit.  Da am Horinzont nun ja auch kein fester Punkt mehr zu finden war (soll ja angeblich helfen) musste eine Wolke am Himmel herhalten^^ (Caro:"Mir ist schlecht" - Chrissi:"Warum?" - Caros Gedanke:"Ist die Frage ernst gemeint???" ). Aber auch diese Fahrt überlebten wir, auch wenn es noch bis zum nächsten Morgen dauerte bis Caro wieder schwindelfrei war. Bereits am Abend zuvor die Gegend erkundet, wurde am nächsten Morgen in den zahlreichen Shops gestöbert, wobei Chrissi zwei T-shirts mitnahm. Um 14 Uhr stand dann eine Bootstour, die in unserem Hopp on - Hopp off Ticket mit enthalten ist, auf dem Programm. Dieses mal kramte Caro sich dann lieber eine Reisetablette aus der Tasche. Die Tour wurde zum Highlight auf koh phi phi. Wir machten halt an einer sehr kleinen Bucht, machten Fotos und fütterten und streichelten die zuckersüßen Äffchen. Und wie weich der Sand dort war! Zurück an Bord ging es ein Stückchen weiter. Ca. 50 Meter vom Festland entfernt machten wir Halt. Zeit für schwimmen, schnorcheln und kayak fahren. Da die Jungs es vormachten, konnten wir nicht anders und sprangen ebenfalls direkt vom Deck ins Wasser. Das war so amazing,  dass wir es gleich ein zweites mal machten. Danach schnappten wir uns ein Kayak.  Allerdings hielten wir uns nicht lange darauf auf. Wir drehten eine Runde und sprangen dann mit Schnorcheln ausgerüstet erneut ins Wasser. Man war das schön!!! So viele bunte Fische....Nachdem wir die Unterwasserwelt erkundet hatten ging es dann per Boot zum berühmten Maya Bay. Etwas schwierig wurde es dann, als wir zu einer kleinen Unterführung schwommen, es sehr steinig war und wir von der doch heftigen Strömung vor und zurück gespült wurden (Wir hätten auch kajaks nehmen können aber nein, wir mussten ja schwimmen). Mit einigen Schrammen und Lachattacken schafften wir es aber doch und wanderten durch das Inselinnere bis wir da ankamen, wo Leonardo di Caprio für "The Beach" vor der Kamera stand. ein Traumort! Hier mussten wir natürlich erstmal etwas rumalbern:P Erneut den nicht ganz so angenehmen Weg zum Boot auf uns genommen, genossen wir ein leckeres Essen beim Sonnenuntergang mit passender Musik im Hintergrund.















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Ohh wir sind so peinlich:P

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- The Beach 2 -

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1,2,3...




Back in the Hostel duschten wir erstmal und ließen das erlebte revus passieren. Es war einfach zu schön! Als es bereits dunkel wurde ließen wir den Abend mit leckern Shakes ausklingen. Am Samdtag stand dann ein Besuch im Fish Spa an! GEIL!








Den nächsten Tag verbrachten wir dann entspannt, liefen den Strand entlang, ließen uns das Essen auf der Zunge zergehen und bummelten durch die zahlreichen Stände,  wobei in Caros Tasche eine High wasted Hose, sowie eine normale kurze Jeans landeten. Ein chilliger Tag😊("Sicher, dass das der richtige Weg ist??" & "Ahhh mein Flip Flop,  MEIN FLIP FLOP!") Am Montag warteten wir nach dem Frühstück im Hostel darauf, dass es Zeit wurde aufzubrechen nach Krabi. Blöderweise mussten wir noch unser Boot-Ticket von Fenjas Email Account runterladen, doch auf der ganzen Insel herrschte Stromausfall😤 Doch Irgendwer meinte es dann wohl gut mit uns, sodass wir nach 4 stunden und einer 3/4 Stunde vor Abfahrt wieder Internet hatten. Wir standen bereits vor dem Boot und zeigten unser elektronisches Ticket vor, als es hieß, man nehme nur ausgedruckte Tickets an. Also sprinteten Caro und Fenja los zum nächsten Internetshop (es waren 15 Minuten bis das Boot starten sollte), während Chrissi auf unser Gepäck achtete. In letzter Sekunde gingen wir dann noch an Bord und erfroren fast bei den Temperaturen, die dank einer Klimaanlage dort herrschten😩 Wir sind aber doch recht gut in unserem Hostel in Krabi angekommen, auch wenn es eine ziemliche "Absteige" ist.
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Aber zwei Nächte durchstehen wir auch hier mit links😅
Und mit Haare färben wird die Zeit hier auch viel interessanter:D Ja, wir haben di3 Farb3 in einem Ascheneimer angemischt!:P



Dann noch etwas von Chrissi&Caro persönlich:
Wir wollen uns hier schon jetzt bei all den Menschen bedanken, die uns diese Reise ermöglicht haben, uns in jeglicher Art unterstützt haben und für uns da waren bzw. sind. Dazu zählt als allererstes natürlich unsere Familie, aber auch die tollsten Freunde (Lea, Jessi&Sabrina, Sylwia, Katha, Alina, Maurice, Laura&Julia, Jessica, Fatima, Jerome, Alessa...)und Bekannte. Ein Dankeschön geht raus an Marco Zanter für spontane Unterstützung, ohne die die Reise fast geplatzt wäre, Eva Ruppin für Tipps und die Leihgabe eines Reiseführers, sowie all unsere kleinen großen Sponsoren, unter anderem unsere Patentante Lilo, sowie Holger und Marion♡

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